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  • Was sind Implantate?

    Implantate sind kleine Schrauben, die im Kieferknochen verankert werden und so die Funktion einer natürlichen Zahnwurzel übernehmen können. Implantate bestehen aus Titan, einem Metall, das vom Körper wie eigenes Gewebe behandelt wird und gegen das es keine Abstoßungsreaktion gibt.

  • Wozu braucht man Implantate?

    Im Lückengebiss kann der Kieferchirurg mit Implantaten einen oder mehrere Zähne sicher und langlebig ersetzen, ohne dass man gesunde Nachbarzähne beschleifen muss. Beim komplett zahnlosen Kiefer kann man auf Implantaten einen vollständig festsitzenden Zahnersatz herstellen, ohne störende Prothesenelemente wie Kunststoffsättel oder Metallbügel. Bei älteren Menschen, die schon lange eine Vollprothese haben, ist der Prothesenhalt vor allem im Unterkiefer oft schlecht und die Prothese schaukelt beim Essen und beim Sprechen hin und her. Durch zwei oder vier kleine Implantate kann die Prothese auf speziellen Verankerungselementen wieder befestigt werden.

  • Wie läuft eine Implantatbehandlung ab?

    Nachdem ein Zahn verloren gegangen ist, muss man in der Regel ca. 6 – 8 Wochen warten, bis der Kieferknochen verheilt ist. Vor dem Setzen des Implantats wird dessen ideale Länge und Position anhand eines Röntgenbilds und mithilfe von Modellen geplant. In Situationen, bei denen wenig Kieferknochen vorhanden ist, muss mit einer speziellen 3-D-Untersuchung geplant werden. In einem kurzen Eingriff in örtlicher Betäubung erfolgt dann das Setzen der Implantate. Die Wunde wird entweder durch eine Naht oder durch spezielle Aufsätze auf dem Implantat verschlossen. Die meisten Patienten haben im Anschluss an die Operation nur wenig Schmerzen. In der Regel sollte das Implantat drei Monate einheilen, bis dieser Prozess vollständig abgeschlossen ist und es belastet werden kann. Je nach Qualität des Kieferknochens ist in manchen Fällen auch eine frühere Belastung des Implantats möglich. Nach drei Monaten werden die Implantate mit Kronen oder einer Prothese versorgt.

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  • Welche Komplikationen können auftreten?

    Bei Implantaten vom Kieferchirurg sind Komplikationen sehr selten. Besonders bei starken Rauchern und Patienten, die eine Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich hinter sich haben, besteht ein erhöhtes Risiko, dass das Implantat nicht einheilt und wieder entfernt werden muss. Im Rahmen der Implantatplanung werden die individuellen Risiken mit Ihnen besprochen und alle Maßnahmen getroffen, um Komplikationen zu vermeiden.

  • Wie muss man Implantate pflegen, damit sie möglichst lange halten?

    Das Wichtigste ist eine optimale Mundhygiene. Bereits im Vorfeld der Behandlung führen wir eine Zahnreinigung durch und geben Ihnen bei Bedarf Tipps, wie Sie Ihre Zähne am besten pflegen. Auch nach Abschluss der Implantatbehandlung empfehlen wir mindestens zweimal pro Jahr eine klinische Kontrolle und eine professionelle Zahnreinigung.

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