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Unter dem Behandlungskonzept „ Feste Zähne in 24 h“ versteht man die Anfertigung eines festsitzenden, hochästhetischen Zahnersatzes in 24 Stunden auf Implantaten.

Dieses Konzept ist für Patienten geeignet, die bereits zahnlos sind oder kurz vor dem kompletten Zahnverlust stehen und die die Nachteile der Totalprothese nicht in Kauf nehmen wollen. Im Oberkiefer erfolgt die Versorgung in der Regel auf 4 – 6 Implantaten, im Unterkiefer auf 4 Implantaten. Voraussetzung für den Erfolg dieses Konzeptes ist ein gut eingespieltes Team zwischen Kieferchirurg und Zahntechniker sowie eine Exakte Planung im Vorfeld der Operation. Mit Hilfe von Modellen der Ausgangssituation und der Anfertigung von 3D-Röntgenbildern werden die Knochensituation, die Bisslage sowie die Ästhetik analysiert. Im Rahmen der Vorbereitung  können auch individuelle Wünsche des Patienten was Zahnform und Stellung der Zähne betrifft berücksichtigt werden. Am Tag der OP werden die Implantate gesetzt, direkt danach erfolgt die Abdrucknahme. Der Zahntechniker beginnt nun sofort mit der Herstellung des Zahnersatzes. In einem speziellen Verfahren wird innerhalb von 24 bis maximal 48 Stunden eine komplett festsitzende Brücke hergestellt. Diese besteht aus einer Metallbasis, einem Anteil aus Hochleistungskunststoff und hochästhetischen Keramikzähnen. Der so hergestellte Zahnersatz zeichnet sich durch außerordentliche Materialeigenschaften aus:

  • Der Zahnersatz kann äußerst dünn hergestellt werden. Die Zähne sind nicht dicker als die natürlichen eigenen Zähne und stören daher den Zungenraum nicht.
  • Das Metallgerüst und die Basis aus Hochleistungskunststoff gewährleisten eine hohe Stabilität und Bruchfestigkeit. Gleichzeitig bleibt die Brücke aber flexibel genug, um Mikrobewegungen des Kieferknochens  oder erhöhte Kaubelastungen abzufedern (im Gegensatz zu vollkeramischen Restorationen).
  • Die Zähne werden individuell passend zum Gesicht und Lächeln des Patienten ausgerichtet, es entsteht ein individuelles „Kunstwerk“, das nicht von natürlichen Zähnen zu unterscheiden ist.
  • Der Zahnersatz ist erweiterbar und reparaturfähig. So wird nach 6 Monaten eine Unterfütterung des Zahnersatzes durchgeführt, um allfälligen Zahnfleischrückgang zu kompensieren.
  • Nach dem Eingliedern des Zahnersatzes auf den Implantaten darf die Sofortbrücke in den ersten 3 – 6 Monaten noch nicht voll belastet werden. Dazu erteilen wir Ihnen genaue Information nach der OP.
  • Die Behandlung kann in örtlicher Betäubung ohne großen operativen Aufwand durchgeführt werden und die meisten Patienten haben nach der Behandlung keine oder nur geringe Schmerzen. Der Zugewinn an Lebensqualität ist jedoch außerordentlich groß.

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